Lough Swilly & Schiffswracks

Lough Swilly

Lough Swilly bedeutet See der Schatten oder auch See der Augen. Es ist einer von drei Fjorden aus der Eiszeit in Irland. Es ist auf beiden Seiten von wunderschoenen huegeligen Halbinseln umgeben, im Osten von Inishowen und Fanad im Westen.

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Eines der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse in Irland ereignete sich 1607 in Rathmullan, 30 km suedlich von Fanad. The Flight of the Earls (Flucht der Grafen) bedeutete das Ende der Gaelischen Herrschaft in Irland und bereitete den Weg fuer die Besiedelung von Ulster durch englische und Schottische Siedler.

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Fort Dunree
Fort Dunree

Schiffswracks

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‘Is minic a cailleadh long láimh le cuan’
(Oft ging ein Schiff dicht an der Kueste verloren)

Der Anlass, das Fanad Lighthouse zu bauen, war der Schifbruch der HMS Saldahna. In der Nacht zum 4.Dezember 1811 herrschte ein fuerchterlicher Sturm und die Saldahna kam auf Grund vor der Ballymastocker Bay und zerschellte an den Felsen von Fanad Head.
Die Tragoedie erfolgte, als das Schiff, zusammen mit der HMS Talbot von Buncrana aus segelte als Teil der Blockade im Nordatlantik gegen Frankreich. Als der Sturm immer heftiger wurde, entschieden sich beide Schiffe, zurueck zu segeln, um im Lough Swilly Schutz zu suchen, doch die Saldahna geriet auf die Felsen bei Carrickadonnell. Einige Geschuetze brachen los und Chaos entstand. Man sagt, dass Matrosen versuchten, an Land zu schwimmen, aber in dem eiskalten, tobenden Wasser bestand kaum Hoffnung, das Ufer zu erreichen.

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Mehr als 250 Mann gingen verloren, zusammen mit Kapitaen William Pakenham, 29 Jahre alt. Der einzige Ueberlebende war angeblich der Schiffspapagei, der ein paar Wochen spaeter erschossen wurde, und erst der Inschrift an seinem Halsband erkannte man, dass er Kapitaen Pakenham gehoerte. Fast alle Ertrunkenen wurden an Land begraben, wo heute der Portsalon Golfplatz liegt, der Kapitaen aber liegt auf dem Rathmullan Priory Friedhof.

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Noch ein beruehmtes Wrack im Lough Swilly ist das der SS Laurentic, ein Britisches Passagierschiff der White Star Linie. Es wurde bei Harland &Wolff gebaut, im selben Jahr wie die Titanic. Zu Beginn des ersten Weltkriegs wurde es umgebaut zu einem bewaffneten Handelsschiff.

Am 23. November 1917 verliess es Liverpool mit Ziel Halifax in Kanada mit 479 Mann an Bord und einer geheimen Ladung Goldbarren, mit denen Munition aus Kanada und Amerika bezahlt werden sollte. Zwei Tage spaeter machte es einen Zwischenstopp in Buncrana, um einige Passagiere mit Gelbfiebersymptomen an Land zu bringen.
Von Buncrana segelte es dann Richtung Fanad Head, wo sie Geleitschutz erwarteten. Es herrschte ein Unwetter mit Schneesturm, und als der Begleitschutz nicht erschien, entschied sich Kapitaen Norton, einfach weiter zu fahren, trotz der Warnung, dass man an dem Tag im Lough Swilly ein U-Boot gesichtet hatte. Eine Stunde nach der Abfahrt von Buncrana geschah das Unglueck. Die Laurentic traf auf zwei Minen, die von dem deutschen U-Boot, U-80, gelegt worden waren. Eine davon traf den Maschinenraum, woraufhin das Schiff keine Fahrt mehr machte. Alle Lichter verloeschten, und man konnte keinen Notruf absetzen. Innerhalb einer Stunde war das Schiff gesunken.

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Bei dem Unglueck kamen 354 Mann ums Leben, und noch Wochen spaeter wurden Leichen an Land gespuelt. Viele erfroren in den Rettungsbooten be idem Versuch, an Land zu gelangen. Einige Glueckliche wurden von Fischkuttern geborgen, auch Kapitaen Norton ueberlebte. Im Laufe der naechsten 7 Jahre organisierte die Royal Navy ueber 5000 Tauchgaenge, und 3211 Goldbarren konnten geborgen warden, obwohl 22 Barren nie gefunden wurden.
Die Glocke der Laurentic haengt heute in der Church of Ireland Kirche in Portsalon, und im Jahre 2007 konnte ein Geschuetz geborgen warden, das in Downing an der Pier zu sehen ist. Das Wrack liegt 3 Meilen Nordost vom Fanad Lighthouse.

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Covid-19 Update

Fanad Lighthouse will remain closed for tours until further notice. Accommodation is due to reopen on July 20th as per Phase 4 of current government guidelines.

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